Tankstop

 

  Freiheit

 

Ein kleiner Junge schreit im Wohnzimmer: „Ich kriege meine Hand nicht mehr aus der Vase.“
Die Mutter kommt und zieht an seinem Arm. Auch der Vater versucht es. Dann sagt er: „Mach deine Hand mal ganz flach.“ Da sagt der Junge: „Das geht nicht, sonst müsste ich die 2 € fallen lassen, die ich aus der Vase rausholen will.“
Eine kleine, alltägliche Geschichte, die uns sogar etwas sagen kann.
Frei machen uns nicht unsere Wünsche und Sehnsüchte. Frei im Sinne von „glücklich sein“ werden wir auch nicht durch viel Geld, Knete, Kies. Dann müssten alle Reiche überglücklich sein, sind sie aber nicht. Auch sehr Arme können tief glücklich sein.
In einem freien Land darf man in Freiheit leben,ein großes Geschenk, aber wirklich frei ist man hier auch noch nicht.
An allen Ecken und Enden stoßen wir an Grenzen, an jeder Ungerechtigkeit, Enttäuschung, Lieblosigkeit, Unehrlichkeit, Brutalität, an Egoismus stoßen wir uns den Kopf und sind verletzt. Unser Alltagsleben ist voll davon, und wenn ich ehrlich bin, sogar bei mir selbst entdecke ich es wieder. Ich bin verflochten mit dieser Unfreiheit und kann mich nicht selbst an den Haaren daraus herausziehen.
Eine notwendige Hilfe müsste von außerhalb meiner selbst und unserer Welt kommen.
Jesus Christus verspricht, uns zur Freiheit zu befreien. Bei ihm hat mein Leben einen festen, sicheren Ankerplatz bei allen Stürmen und Unwettern in meinem zeitlichen Leben. Und ich habe sein Versprechen, einmal bei ihm das ganz und wirklich erleben zu dürfen, was ich jetzt nur gebrochen und stückhaft erfahre.
„ Zur Freiheit hat Christus uns befreit.“ ( Galaterbrief, Kapitel 5, Vers 1 )
Und wenn ihr wieder auf dem Motorrad sitzt und etwas von Freiheit verspürt, dann wünsche ich euch, dass sie ein Stück von dieser großen und wirklichen Freiheit ist.

 

 

 

 

                Euer Motorpastor Klaus