Tankstop

Liebe Motorradfreunde!

 

 

 
 
 
Vor vielen Jahren habe ich einmal eine Urlaubsbekanntschaft gemacht, aus der dann eine Freundschaft gewachsen ist.
Ein Mann, ins Auge fallend wegen seines Aussehens, seiner Art zu reden, seiner Offenheit und Direktheit, erzählte mir seine Lebensgeschichte.
Er war Berufsmusiker, verdiente viel Geld und besaß, was er sich wünschte. Doch trotz des äußeren Erfolges war er innerlich leer, ein tragfähiger Grund für sein Leben fehlte, in seinem Herzen gab es ein Vakuum, das irgendwie gefüllt werden wollte. Seine Musikerkollegen füllten ihr Vakuum mit Alkohol, er mit Drogen. Das Ende vom Lied war: ein Selbstmordversuch, Aufenthalt in einer Heilanstalt, Ende der Karriere.
In der Klinik erzählte ihm ein Pfleger (kein Pastor) von Jesus Christus, dass er auch ihm ein neues Leben schenken kann und will. Nach großem Sträuben wagte der Mann das auch so in einem Gebet.
Von nun an verfärbte sich nicht alles in seinem Leben auf einmal rosarot, er behielt zum Beispiel seine Schulden, für die er arbeiten musste, aber er lernte ganz neu zu leben und wurde ein neuer Mensch, mit neuer Grundlage, neuen Prioritäten, Perspektiven und Zielen für sein Leben.
In Zeitraffer und viel zu kurz hast Du jetzt die bewegte Lebensgeschichte eines unserer Mitmenschen kennen gelernt. Als ich sie hörte, war ich ganz neu fasziniert, sicher auch über diesen Mann, sein Leben, aber eigentlich über einen anderen, über Jesus Christus, der behauptet Herr über Leben und Tod zu sein.
Jesus hat sich der Not des Mannes, seinem ehrlichen Fragen und Ringen nicht verschlossen, sondern helfend in sein Leben eingegriffen, so wie Du oder ich das nie gekonnt hätten.
Was Christen auf Ostern feiern, dass Jesus lebt, auch heute 2012 noch, das hat dieser Mann, von dem ich erzählt habe, handgreiflich erfahren. Genau dasselbe kann jeder, auch Du, bis heute sprichwörtlich am eigenen Leid erleben. 
 
Mit herzlichem Gruß
 
 
                            Motorpastor   Klaus